Einblicke in die Arbeit



Ein Weihnachtsgeschenk für Zuflucht Oberland e.V.

„Niemals geht man so ganz …“, war das Motto unseres Abschiedsfestes von ikoF im November, da haben wir noch auf „Südwind“ gehofft. Mitte Dezember kam er dann über Umwege doch noch zum Verein: Es wird ein dreijähriges Folgeprojekt geben, mit dem wir „auf den Schultern“ von ikoF aufsetzen können. Mehr dazu erfahrt Ihr im nächsten Jahr. Unabhängig davon läuft MonteMigra weiter.

 

Wir sagen DANKE und freuen uns!

 

Dezember 2022

Abschied von ikoF

Das war tolles Fest, schön das Ihr alle da wart und ganz herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam. Das machen wir noch Mal!

 

Gefreut hat uns auch der Besuch und das Interesse von Frau Susann Enders, MdL.

 

Einen bebilderten Rückblick der letzten drei Jahre mit ikoF gibt es hier Fotobuch.

 

November 2022

 

FrauenStadtführung München & Bellevue di Monaco

Dieses Jahr führte uns die Herbst-Exkursion in die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Hier haben wir in einer dreistündigen Führung über das Leben und Wirken von rund einem Dutzend Frauen erfahren, denen in München ein Denkmal fehlt. Alle setzten sich in Kunst, Journalismus, Musik oder auf der Bühne gesellschaftlich für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Frauenrechte ein.

Wir erfahren von Therese Giehse` politischem Kabarett „Die Pfeffermühle“, das sie zusammen mit Erika Mann hinterm Hofbräuhaus gründete. Allen wird klar, dass Luise Kiesselbach keine Ehefrau eines Münchner Großindustriellen der Automobilbranche war, sondern in der Weimarer Republik Frauen- und Sozialrechte in einschlägigen Münchner Vereinen und Verbänden vorangetrieben und gebündelt hat. Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann begegnen wir in ihrem urbanen Umfeld wieder, wo sie in den Wintermonaten journalistisch und frauenpolitisch aktiv waren; wir kennen sie ja schon von der Exkursion zu Peissensbergs Walhall im letzten Jahr (…). Und natürlich verstehen wir jetzt, warum die Bayern größere Plätze gerne Marienplatz nennen: Die Mariensäule vorm Münchner Rathaus wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg als Dank dafür gestiftet, dass die Stadt von Verwüstungen durch Soldaten verschont blieb. Über den Viktualienmarkt sind wir dann zum Bellevue di Monaco geschlendert, haben ausgiebig arabisch gebruncht und das Haus kennengelernt. Das war ein schöner FrauenStadtTag mit herbstlichen Sonnenstrahlen.

Oktober 2022

 

 

„Legen, schieben, drehen und stellen“ – Bei Montessori lernen wir durch „tun“

Lernprozesse gestalten sich auch bei Erwachsenen in erster Linie in dem wir etwas tun. In einem zweiten Schritt verankern sich die jeweiligen Lerninhalte kognitiv dann um so leichter im Gehirn.
Dieser Grundsatz gehört zu den zentralen Lernprinzipien von Maria Montessori, die diese bereits im 19.  Jahrhundert erkannt hat.  Ihre Arbeit ist  heute von den modernen Neurowissenschaften vielfach bewiesen.
Bei Zuflucht lernen wir deshalb mit der Montessorimethode Deutsch; dabei legen, schieben, drehen oder stellen wir meistens irgendetwas. Die Frauen im Bild üben zum Beispiel gerade Verben zu deklinieren, die sie häufig beim Einkaufen und im öffentlichen Raum benötigen.

Seit Mitte Juni 2022 findet MonteMigra vor allem Dank der Postcode Lotterie an drei Vormittagen in der Woche statt und wird vor allem von ukrainischen Frauen genutzt; ihre Kinder werden parallel im gleichen Haus betreut.

 

Juli 2022

Viel Interesse auf der ersten Informationsveranstaltung von MonteMigra

Am 08.06.2022 haben sich 28 vorwiegend ukrainische Frauen und 11 Kinder über MonteMigra informiert; wir haben uns sehr über das rege Interesse gefreut.

An diesem Vormittag haben wir über den besonderen Charakter von MonteMigra gesprochen und uns spielerisch kennengelernt. Außerdem haben Strukturen für unsere Zusammenarbeit besprochen.

Die Kinder wurden parallel betreut und konnten den nahen Spielplatz erkunden.

Juni 2022

Dreierlei für MonteMigra

Alle guten Dinge sind drei: Dank der Postcode Lotterie, der Sparkasse Oberland und der Heidehof Stiftung können wir ab Juni 2022 MonteMigra an drei Tagen in der Woche anbieten. MonteMigra ist ein freiwilliges Sprachförderangebot für alle die auf deutsch mitreden wollen und eignet sich besonders für neu zugewanderte Ukrainerinnen in Weilheim. Eine russischsprachige Fachkraft ist vorhanden. Mehr Informationen gibt es unter Termine
2021 konnten wir durch die Förderung des Weltgebetstages der Frauen ein Jahr lang in der MonteMigra Sprachwerkstatt erproben, wie die Pädagogik von Montessori den Spracherwerb  erwachsener Migrantinnen fördern kann. Wir danken herzlich allen Förderern.

Mai 2022

Sisi sein

Der Frühjahrsausflug führte uns dieses Jahr in das Textil- und Industriemuseum Augsburg. Hier konnte jede einmal „Sissi“ sein. Wie es weiterging erfährst Du hier Einmal Sisi und zurück. Hörproben von der späten Rückfahrt im Zug nach Weilheim findest Du hier.

 

 

März 2022

Wir ziehen um

Ab dem 01. April 2022 treffen wir uns im Pfarrheim Miteinander der katholischen Pfarrei Mairae Himmelfahrt Weilheim. Wir freuen uns auf einen eigenen Raum und den vielfältigen Möglichkeiten, die das Pfarrheim bietet.

Die Adresse lautet:  Theatergasse 1, 82362 Weilheim. Vom Marienplatz kommend findest Du die Theatergasse auf der rechten Seite am Ende der Pöltnerstraße. Hier ist es das zweite Haus auf der linken Seite. Vor und im Pfarrheim folgst Du der Beschilderung. Orientieren kannst Du Dich hier

Januar 2022

wegweiser

Peissenbergs Walhall und das Frauenwahlrecht

Der diesjährige Herbstausflug führte uns bei schönstem Bayernwetter zu den Anfängen des deutschen Frauenwahlrechts nach Peissenberg. Von 1907 bis 1914 lebte hier auf dem Siegelhof das schillerndste Paar der historischen deutschen Frauenbewegung: Anita Augspurg & Lida Gustav Heymann. Beide gründeten zahlreiche Hilfsvereine für Frauen und waren die Protagonistinnen der Frauenwahlrechtsbewegung im Kaiserreich. 1933 kehrten sie nach einem internationalen Frauenkongress in Zürich nicht mehr nach Deutschland zurück. Ihr Vermögen wurde von den Nazis beschlagnahmt und große Teile ihres journalistischen Werkes vernichtet. Beide verstarben 1940 in Zürich, wo auf ihrem Grab ein Gedenkstein an ihr Lebenswerk erinnert. Auf die häufige Fragen von Zeitgenossen, was es mit „dem Rechte der Frau“ denn auf sich habe, antwortete Anita Augspurg stets „nichts anderes als das Recht des Menschen überhaupt“.  Mehr erfährst Du unter dem folgenden Link Peissenbergs Walhall

Oktober 2021

Sommerausflug 2021

Beim diesjährigen Sommerausflug sind wir den Lebensspuren von Bally Prell gefolgt. In der Münchner Nachkriegszeit wurde sie als Tenörin vom „Platzl“ bekannt und blieb der Stadt bis in die 1970er Jahre als Volkssängerin und Komödiantin treu, bevor sie 1982 früh verstarb. Warum ihre Lebensgeschichte besonders Frauen Impulse geben kann, erfährst Du im folgenden Link
Zur Schönheitskönigin

Seit Juli treffen wir uns wieder bei ikoF und MonteMigra in der Oberen Stadt, zur Einzelberatung bleiben die mittlerweile bewährten  Zooms erhalten. Zuflucht Oberland e.V. macht jetzt drei Wochen Betriebsferien. Wir freuen uns Euch im September alle wieder zu sehen.

August 2021

Trotz sinkender Inzidenzen keine wirkliche Planungssicherheit

Nachdem wir den Start der MonteMigra Sprachwerkstatt aufgrund der Coronasituation in diesem Jahr verschieben mussten, erproben wir jetzt die Durchführung des methodischen Ansatzes von Juli 2021 bis Ende Februar 2022 mit einer deutlich verminderten Teilnehmerinnenzahl.

Nach einer gelungenen Werkstattphase starten wir die Projektarbeit im Frühjahr 2022, sofern hierfür Mittel vorhanden sind. Für Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Projektleitung. Über unsere Werkstatterfahrungen werden wir berichten.

Vorstand Zuflucht Oberland e.V. Juni 2021

„Salam, Eid Mubarak“ …

… lautete die Begrüßung von Frau Noder an Christi Himmelfahrt vor den Wohnungstüren der Frauen von ikoF. „Eid Mubarak“ bedeutet „frohes Fest“. Muslimische Gläubige wünschen es sich zum Ende des Fastenmonats Ramadan (al-Fitr). Weil dieses Jahr das muslimische „Fastenbrechen“ mit dem christlichen „Himmelfahrtsfest“ am selben Tag gefeiert wurde, hatten alle muslimischen Kinder in Deutschland schulfrei.
Im Vorfeld des Kurzbesuches von Zuflucht Oberland e.V.  wurden über zwanzig kleine Geschenke für Mütter und Kinder vorbereitet und an Himmelfahrt zu al-Fitr überreicht. Die Frauen waren überrascht und gerührt. Wegen Corona und dem „strengen Timboxing“ an diesem Tag konnten wir die Gastfreundschaft der Frauen leider nicht annehmen und eintreten. Wir hoffen auf ein Neues im nächsten Jahr.

 Christi Himmelfahrt 2021

Bewegt sich die Frau, bewegt sich die ganze Familie …

… heißt es in der genderorientierten Integrationsarbeit. Damit ist gemeint, dass sich Frauen im Umfeld geschlechtsspezifischer Hilfen nicht nur selbst verändern, sondern ihr familiäres System mit ihnen. Wenn Frauen zum Beispiel beschließen ein Mal in der Woche außerhalb des Hauses etwas für sich selbst zu tun – z.B. zum Sport zu gehen – muss sie dieses familiär „verhandeln“. Denn wenn die Partner*in/Mutter nicht wie gewohnt jederzeit zu Hause ist, führt dies notwendigerweise zu Anpassungen im praktischen Alltagsleben und  setzt eine Veränderung in den Sichtweisen der Familien-angehörigen voraus. Deshalb erreichen wir neben den teilnehmenden Frauen zusätzlich rund 85 Personen mit der Integrationsarbeit von Zuflucht Oberland e.V.

Mai 2021

Zoom, zoom, zoom! Bienchen zoom herum!

„Über was zoomt ihr denn so“, werden wir oft gefragt. Die Themen sind so vielfältig wie „Wald und Heide“. Manchmal sind sie von äußeren Anlässen bestimmt, wie aktuell z.B. der Volksabstimmung über das Nikab-und-Burka-Verbot in der Schweiz. In dieser Zeit haben wir viel über die Kleider-
vorschriften für die Geschlechter und ihren Ausprägungen bei Mütter und Töchtern im Exil gesprochen.
Dauerthemen sind „Corona“ und die sich ständig ändernden Regelungen auf Bundes-, Landes- und Landkreisebene sowie den damit verbundenen Folgethemen (Schule / Kindertagesstätte / Nachhilfe / Tests / Impfen etc.). Die Regelungen sind für Einheimische ja schon nicht einfach zu verstehen. Außerdem bringen die Frauen ihre eigenen Herausforderungen mit in den Zoom wie z.B. Wohnungssuche, Mobbing von Kindern oder der Sorge um Angehörige im Herkunftsland. Und „geratscht“ wird natürlich auch z.B. über den besten Mokka oder den aktuellen Handarbeiten der Frauen.

März 2021

Wir sind online

Dieses Schild fand ich auf einem Gassi mit meiner bezaubernden Hundedame Runa. Ich fühlte mich magisch angezogen und verstanden: Aha, es scheint auch anderen zu gehen wie mir, sonst bräuchte es die dezidierten Erklärungen auf diesem Schild nicht. Ein Jahr nach Projektstart von ikoF ist Zuflucht Oberland e.V. jetzt „endlich“ online. Wir freuen uns sehr und wünschen viel Spaß beim Stöbern.

 

Ganz herzlich danken wir SEITWERK in Uffing für ihr Know-how und vor allem ihre Geduld mit uns.

 Januar 2021

„Weihnachtsbotschaft“ für Zuflucht e.V.

Seit Mitte Dezember 2020 ist es „amtlich“: Der Weltgebetstag der Frauen fördert im nächsten Jahr den Aufbau der Sprachwerkstatt für erwachsene migrierte Frauen von Zuflucht e.V. Die Arbeit richtet sich methodisch an der Montessoripädagogik aus; deshalb heißt das neue Projekt MonteMigra. Wir danken dem WGT der Frauen ganz herzlich für ihr Vertrauen in unser neues Vorhaben.

 

Aktuell suchen wir kurzfristig Förderer für eine digitale Lernumgebung. Im folgenden Link erfährst Du mehr über MonteMigra

 

Vorstand  Zuflucht Oberland e.V., Dezember 2020

 

 

Digitalisierung – Was darf es sein …

… Jitsi-Meet, BigBlueButton, Google Hangouts Meet, FaceTime oder Zoom? Nachdem wir uns einen technischen Überblick verschafft, Gelder umgewidmet, Zoom installiert und alle Frauen per Handy gebrieft haben, konnten wir bis Ende November bereits zwei Test-Meetings mit Zoom durchführen. Die für uns mühsame Technikarbeit hat sich gelohnt, die Frauen freuen sich auf die Zoom-Lichtblicke am Mittwochvormittag.

November 2020

Stabübergabe – Neue Kollegin bei ikoF

Fast ein Jahr hat Rola Darwish die Aufbauarbeit von ikoF mitbegleitet und Ende Oktober den Stab an Wafaa Abdulkarin übergeben. Wir danken Rola für ihren Einsatz, Esprit und Humor, den sie bei ikoF eingebracht hat. Wir bedauern den Abschied von Rola sehr, verstehen aber, dass Familie vor geht. Wafaa wird in Zukunft ihre Arbeit übernehmen und wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit.

 

Seit Oktober verstärkt Theresa ehrenamtlich unser Team und unterstützt Wafaa beim Deutsch lernen. Wir freuen uns ebenfalls riesig über ihre Hilfe.

 

 Oktober 2020

Heute hier, morgen dort

Die Renovierungszeit im Begegnungszentrum haben wir so gut es ging im öffentlichen Raum – hier bei schönem Wetter am Dietelhofer See – überbrückt. Dabei haben wir einige schöne Ecken in Weilheim entdeckt. Bei Regenwetter konnten wir Gott sei Dank auf eine home-office-Lösung zurückgreifen.

 

Wir sind sehr froh, wenn wir uns wieder im Begegnungszentrum treffen können und danken den Frauen, das sie – neben Corona – auch diese Situation so gut mit uns gemeistert haben.

 

September 2020

 

 

Der Berg ruft

Diesmal hat es geklappt! Nachdem im April ein lang geplanter Ausflug auf den Spuren der Frauenbewegung in München wegen Corona nicht statt finden konnte, sind wir jetzt dem Ruf der Berge gefolgt. Nach einem schönen und ereignisreichen Tag sind wir spät abends nach Weilheim zurückgekehrt.

 

Im folgenden Artikel kannst Du mehr über „arabischen Gipfeltanz“ und den Koran auf dem Wank lesen Tschüss – Gott sei Dank.

 

Juli 2020

Toleranz kommt von Tellerrand …

… wenn wir über ihn hinausschauen. Deshalb backen und kochen wir zusammen. Ist das in einem genderorientierten Integrationsprojekt nicht ein Tabu? Nein, denn Feminismus bedeutet ebensowenig, dass junge Männer beispielsweise nicht mehr Polizist oder Feuerwehrmann werden sollen. In einer geschlechtsgerechten Gesellschaft hat jede*r eine freie WAHL und gleiche CHANCEN das zu tun, was ihren und seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht.

 

Sobald die Coronasituation wieder eine gemeinsame Küchennutzung ermöglicht backen und kochen wir weiter frei und selbstbestimmt im Mehrgenerationenhaus in Weilheim. Im folgenden Link kannst Du Dir einige interkulturelle Köstlichkeiten anschauen arabisch Leckerei.

 

 

Juni 2020

Alles Neue macht der Mai

Corona ist endlich vorbei und wir machen an einem Samstag den am kürzesten geplanten Ausflug aller Zeiten: Wir gehen die Ammer von Norden nach Süden runter und genießen die Luft, das Grün und uns.

 

Für vorbeikommenden Spaziergänger sind wir mal „bunte Häschen“, mal wird uns die Frage zugeworfen, wo denn unsere Männer seien. „Zuhause bei den Kindern“ ruft eine der Frauen geistesgegenwärtig zurück und alle lachen. Auf dem Rückweg wartet am Naturfreundehaus eine gute Fee und wir machen ein leckeres Picknick. Das war ein schöner Re-Start für die Gruppe nach Corona.

 

 

 

 

 

Mai 2020

Nähen um gesund zu bleiben

Eigentlich wollten wir ab April im „Rosenhof“ viel zusammen „sporteln“, doch dann kam alles anders: Wir haben hauptsächlich über WhatsApp gechatet und Zuhause Behelfsmasken genäht, mit denen wir nach und nach alle Frauen bei ikoF ihre Familien, Freunde und Bekannte versorgt haben. Anfangs war es schwierig Stoffe, Schnittmuster und Gummis zu organisieren und zu verteilen. Als wir auf die Nähaktion vom Mehrgenerationenhaus der Caritas gestoßen sind ging alles flüssiger.

 

„Wir freuen uns, dass wir etwas zurückgeben können“, war der Tenor der Frauen, die genäht und die Verteilung von Stoffen und Masken unterstützt haben. Bei einer Frau ist nach den ersten zehn Masken die Nähmaschine kaputt gegangen. „Wir haben in der Familie sofort zusammengelegt und nach zwei Wochen konnte ich weitermachen“, erinnert sich eine der Näher*innen. So hat Corona die Gruppe letztlich näher zusammen gebracht.

 

April 2020

„mitmachen & aufblühen“ …

… ist das Motto von ikoF. Es ist wie von selbst entstanden, weil wir im Gruppenverlauf immer wieder Schwierigkeiten hatten, die Bedeutungsinhalte von „Entwicklung“ zu vermitteln. In westlichen Gesellschaften wird der Begriff i.d.R. sofort mit „Individuation“ verknüpft und mit selbstpsychologischen oder soziologischen Inhalten gefüllt; in eher kollektiv organisierten Gesellschaften gibt es diesen Automatismus weniger.

 

Das Bild einer aufgehenden Blüte hat den Frauen am meisten geholfen zu verstehen, worum es bei ikoF geht – um ihre Entfaltung. Deshalb wird es bei ikoF viele Blumen- und Landschaftsbilder geben, die Claus für uns dankenswerterweise mit dem Fotoapparat einfängt.

 

 

März 2020

ikoF feiert Geburtstag

Im Dezember 2019 startet der 2016 gegründete Verein Zuflucht Oberland e.V. mit zwei Teilzeitkräften, die interkulturelle Kontakt- und Kommunikationsstelle für Frauen (ikoF). Ende Januar treffen sich knapp 20 interessierte Frauen zu einem ersten Austausch.

 

ikoF ist ein partizipatives genderorientiertes Empowermentprojekt mit migrierten Frauen, das Begegnung schafft. Gefördert wird die Arbeit durch das BAMF, die Heidehof Stiftung und die Deutsche POSTCODE Lotterie. Wir danken allen herzlich für ihre Unterstützung, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.

 

Januar 2020